Im Delta stecken zwei Reisen. Ins Innere kommst du nur mit dem Kleinflugzeug, in den Osten mit dem eigenen Allrad. Beide starten in Maun am Thamalakane, dem Drehkreuz für Charterflüge, Mietwagen und die Büros der Campbetreiber. Selbst befahren darfst du nur das Moremi-Wildreservat. Rund 40 Prozent der Welterbefläche liegen darin, der Rest sind Gemeinde- und Konzessionsgebiete, in denen die Lodges stehen.
- von Maun bis zum South Gate von Moremi
- 92 km
- von Maun bis Xakanaxa, davon 42 km Parkpiste
- 134 km
- meist Flugzeit von Maun in die Camps
- 15 bis 45 min
- Höchststand der Flut laut Wikipedia
- Juni bis August
Mit dem Allrad brauchst du von Maun rund zwei Stunden bis South Gate. Dahinter beginnt der Sand. Bis Xakanaxa im Westen sind es weitere 42 Kilometer, nach Khwai am North Gate 30 Kilometer auf einer geraden Schneise. Schlafen darfst du nur auf gebuchten Plätzen: South Gate und Xakanaxa führt Kwalate Safaris, North Gate SKL Camps, Third Bridge die Xomae Group, und vor dem North Gate liegen die Plätze des Khwai Development Trust. Alle haben ihr Büro in Maun.
Wer fliegt, landet nach einer Viertel- bis Dreiviertelstunde auf einer Piste im Busch. Was du im Camp machst, hängt vom Wasser ab. In Wassercamps geht es mit Mokoro oder Motorboot hinaus, auf trockeneren Inseln im offenen Geländewagen. Die Lodges sind teuer, schließen aber oft Mahlzeiten, Aktivitäten und Parkgebühren ein.
Wie viele Nächte im Delta?
Mit dem eigenen Wagen plan zwei bis vier Nächte in Moremi, etwa zwei in Xakanaxa und zwei in Khwai. Dazu kommt je eine Nacht in Maun davor und danach, für Einkauf, Tanken und offene Fragen beim Campbetreiber. Weniger lohnt kaum, denn allein die Fahrt bis Xakanaxa dauert rund viereinhalb Stunden.
Für eine Fly-in-Safari sind drei bis vier Nächte in einem oder zwei Camps ein guter Rahmen. Beides lässt sich verbinden. Erst fährst du mit dem Allrad durch Moremi, dann fliegst du von Maun aus in ein Camp. Wer weder fliegt noch nach Moremi fährt, sieht das Wasser auf einer Mokoro-Tour oder einem Rundflug, die Veranstalter in Maun anbieten.
Flut im Winter, Hitze im Oktober
Das Wasser kommt aus dem Regen im Hochland von Angola und erreicht das Delta, wenn es in Maun längst trocken ist. Den Höchststand nennt Wikipedia für Juni bis August, die UNESCO für Juni und Juli. Dann ist Mokoro-Saison. Die meisten Tiere siehst du von Juli bis Oktober, wenn rundherum alles austrocknet und das Wild an die Lagunen zieht. Im Oktober liegt das mittlere Tageshoch in Maun bei 34,6 Grad.
Von Januar bis März stehen in Moremi oft Pisten unter Wasser, bei Starkregen schließt das Reservat bis zu zwei Wochen. 2026 kam die Flut früh. Ab März war Moremi gesperrt, am 13. April öffnete es teilweise, und Third Bridge blieb zu. Eine Wiedereröffnung wurde bis Mitte Oktober 2026 nicht gemeldet. Malaria ist in der Region von September bis Mai ein hohes Risiko.
Weiter nach Norden oder Osten
Von Khwai führt die Sandpiste weiter nach Savuti und Kasane. Auf dieser Parkroute gibt es bis Kasane keine Tankstelle, also tank in Maun voll und nimm Kanister mit. Willst du die Pfannen anhängen, fährst du von Maun auf der A3 nach Osten zur Nxai Pan und an den Boteti.
Unser TippLeg die Fly-in-Nächte ans Ende der Reise. Dann gibst du den Allrad in Maun zurück, fliegst ins Delta und musst danach nicht mehr fahren.
- Delta und Maun3 Orte
- Chobe3 Orte
- Pfannen4 Orte
- Kalahari4 Orte
- Panhandle4 Orte
- Osten5 Orte
- Süden3 Orte
- Park oder Sehenswürdigkeit
Orte in der Region
- Delta und MaunMaun

Die Stadt am Rand des Deltas, Ausgangspunkt für Moremi, Fly-in-Camps und Mokoro-Touren.
- Delta und MaunXakanaxa und Third Bridge

Die Campingplätze im Westen von Moremi, dort, wo die Pisten das Wasser des Deltas erreichen.
- Delta und MaunKhwai
Dorf und Nordtor von Moremi, mit Campingplätzen im Park und in der Konzession davor.
Parks und Sehenswertes: Okavango-Delta, Moremi Game Reserve
Etappen in und durch die Region
| Strecke | km | davon Piste | Fahrzeit |
|---|---|---|---|
| Maun bis Xakanaxa | 134 | 94 | 4 bis 5 Stunden |
| Xakanaxa bis Khwai | 45 | 45 | 2 bis 3 Stunden |
| Khwai bis Savuti | 105 | 105 | 3 bis 6 Stunden |
| Gweta bis Maun | 207 | 0 | 2,5 bis 3 Stunden |
| Maun bis Nxai Pan | 177 | 37 | 3 bis 4 Stunden |
| Maun bis Khumaga | 162 | 33 | 2,5 bis 3,5 Stunden |
| Maun bis Deception Valley | 290 | 84 | 5 bis 6,5 Stunden |
| Ghanzi bis Maun | 287 | 0 | 3,5 bis 4 Stunden |
| Maun bis Shakawe | 381 | 0 | 5 bis 6 Stunden |
Maun und das Okavango-Delta: häufige Fragen
Muss man sich im Okavango-Delta zwischen Selbstfahren und Lodge entscheiden?
Nein. Mit dem eigenen Allrad fährst du im Okavango-Delta nur in den Osten, nach Moremi und Khwai, das Innere erreichst du mit dem Kleinflugzeug ab Maun. Du kannst beides verbinden, erst Moremi mit dem Auto, dann ein paar Nächte in einem Camp mit Flug.
Wie viele Nächte braucht man für Moremi mit dem eigenen Auto?
Für das Moremi-Wildreservat planst du mit dem eigenen Allrad zwei bis vier Nächte ein, etwa in Xakanaxa und in Khwai am North Gate, dazu je eine Nacht in Maun davor und danach. Allein die Fahrt von Maun bis Xakanaxa dauert rund viereinhalb Stunden.
Ist Maun ein guter Standort für Ausflüge ins Okavango-Delta?
Maun liegt am Südostrand des Okavango-Deltas. Veranstalter in der Stadt bieten Mokoro-Touren und Rundflüge an, und bis zum South Gate von Moremi fährst du rund zwei Stunden. Ins Innere des Deltas führt von Maun aus keine Straße.
