Baines' Baobabs am Rand einer weißen Salzpfanne

Parks und Sehenswertes · Pfannen

Nxai Pan und Baines Baobabs

Eine Handvoll grauer Stämme steht dicht beieinander am Rand der weißen Pfanne, die Äste kahl wie Wurzeln. Im Sand davor sind die Spuren eines Schakals, sonst nichts.

Foto: 123RF

Der Nxai-Pan-Nationalpark liegt nördlich der Teerstraße von Maun nach Nata, gegenüber dem Makgadikgadi-Pans-Nationalpark. Er schützt drei Pfannen, die zum System der Makgadikgadi gehören: die Nxai Pan im Norden, die Kgama Pan im Nordosten und die Kudiakam Pan im Süden. Am Rand der Kudiakam Pan stehen die Baines' Baobabs, eine Gruppe von Affenbrotbäumen, die der britische Maler Thomas Baines am 29. Dezember 1861 malte.

Fläche laut Wikipedia, die BTO nennt 2.100
2.578 km²
Nationalpark, seit 1970 Wildreservat
1992
Größe der Nxai Pan selbst
rund 40 km²
Sandpiste vom Abzweig bis zum Parkeingang
37 km

Der Name kommt nach der deutschen Wikipedia von einer hakenförmigen Metallstange, mit der man Springhasen aus ihren Bauen holte. 1970 wurde das Gebiet um die Nxai Pan mit 1.676 Quadratkilometern Wildreservat. 1992 kam die Kudiakam Pan mit den Baobabs dazu, der Park wuchs auf 2.578 Quadratkilometer und wurde Nationalpark. Die Tourismusbehörde BTO nennt 2.100.

Von 1950 bis 1963 trieben Farmer ihr Vieh auf dem „old trek“ durch das Gebiet bis nach Kazungula am Sambesi. Die Zäune gegen die Maul- und Klauenseuche beendeten den Viehtrieb.

Baines' Baobabs

Die Baobabs stehen östlich der Kudiakam Pan, im Süden des Parks, zwischen Teerstraße und Eingang. Thomas Baines war Maler und Forschungsreisender, er besuchte und malte die Gruppe im Dezember 1861. Am schönsten wirken die Bäume am frühen Morgen oder am späten Nachmittag, wenn die Pfanne nicht mehr blendet.

Neben den Baobabs gibt es drei einfache Stellplätze, betrieben von Xomae, mit Plumpsklo und Eimerdusche. In der Regenzeit sind sie unter Umständen nicht zu erreichen. Frag vorher beim Betreiber nach.

Welche Tiere du siehst

Das ganze Jahr leben im Park Löwen, Löffelhunde, Schakale, Giraffen, Kudus, Impalas und Springböcke, dazu Strauße. In der Regenzeit kommen Spießböcke, Elefanten und Zebras. Die englische Wikipedia nennt Dezember bis April als Zeit mit dem meisten Wild, Expert Africa für die Zebras Dezember bis Februar. Der Park liegt auf dem Weg der Herden zwischen Okavango-Delta, Makgadikgadi und Simbabwe.

Zufahrt durch den Sand

Der Abzweig zum Park liegt an der Straße von Maun nach Nata, nach der deutschen Wikipedia 136 Kilometer hinter Maun und 65 Kilometer vor Gweta. Von dort führen 37 Kilometer Sandpiste nach Norden bis zum Eingang an der Nxai Pan. Im Park gibt es keine befestigte Straße. Nach starkem Regen sind die Pisten kaum befahrbar, in der Trockenzeit von Mai bis September kommst du leichter durch.

Im Park übernachtest du im South Camp oder an den Baobabs, beide betreibt Xomae in Maun. Für Gäste mit weniger Ausrüstung gibt es die Lodge Nxai Pan Camp von Kwando, seit 2009 offen. Diesel gibt es im Park nicht, die nächste Tankstelle liegt in Gweta.

Gebühren

Für Nxai Pan gilt seit April 2022 der Satz für die übrigen Parks, 190 Pula pro ausländischem Erwachsenen und Tag, dazu laut einem Vermieter 75 Pula für das Fahrzeug, Stand Oktober 2026. Das Portal safarifind nennt 500 Pula, den Betrag der Erhöhung, die das Ministerium am 31. März 2026 verschoben hat. Nach der Buchung bei Xomae bekommst du einen Voucher, den du an der Zahlstelle der Wildschutzbehörde vorlegst.

Dauer
eine Nacht an der Nxai Pan, eine an den Baobabs
Kosten
BWP 190 pro ausländischem Erwachsenen und Tag seit April 2022, laut safarifind BWP 500 (Widerspruch); Fahrzeug 75 Pula laut Vermieter (Stand Oktober 2026)
Wann
Dezember bis April für Zebras und das meiste Wild; Mai bis September trockener und leichter befahrbar

Unser TippTank in Gweta oder Maun voll, bevor du auf die 37 Kilometer Sand abbiegst. Und frag bei Xomae, ob die Baobabs nach Regen noch erreichbar sind, bevor du dort einen Platz buchst.

Nxai Pan und Baines Baobabs: häufige Fragen

Wer war Thomas Baines, nach dem die Baines' Baobabs heißen?

Thomas Baines war ein britischer Maler und Forschungsreisender. Er besuchte die Baobab-Gruppe im heutigen Nxai-Pan-Nationalpark am 29. Dezember 1861 und malte sie.

Kann man bei den Baines' Baobabs übernachten?

Ja. Neben den Baines' Baobabs gibt es drei einfache Stellplätze, die Xomae in Maun betreibt. In der Regenzeit sind sie unter Umständen nicht erreichbar.

Braucht man für den Nxai-Pan-Nationalpark einen Allrad?

Ja. Vom Abzweig an der Straße von Maun nach Nata führen 37 Kilometer Sandpiste zum Eingang des Nxai-Pan-Nationalparks, und im Park gibt es keine befestigten Straßen.