So kann eine Nacht in Botswana aussehen. Die nächste verbringst du vielleicht im Dachzelt, auf einem Platz ohne Zaun und ohne Netz. Beides gehört zum Land. Du schläfst auf einem Campingplatz im Park, bei einer Gemeinde, in einer Lodge an der Straße, in einer Lodge im Delta oder im Hotel in der Stadt.
Welche Art es wird, entscheidet meist die Route. Wer selbst fährt, campt in den Parks. Wer fliegt, schläft in der Lodge. Die Plätze in den Parks und die Camps im Delta findest du in keinem Hotelportal, du buchst sie beim Betreiber oder über einen Veranstalter.
- Campingplatz im Park
- USD 38 bis 85pro Person und Nacht, Anbieterangabe ohne Datum
- Parkgebühr dazu
- BWP 270pro Erwachsenem und Tag in Chobe und Moremi, seit 1.4.2022
- Lodge im Delta
- USD 425 bis 5.043pro Person und Nacht, Beispiele 2024 bis 2026
- Mokoro mit Zelt
- USD 625zwei Nächte pro Person ab Maun, Tarif 2026/27
Campingplatz im Park: buchen beim Betreiber
Die Plätze in Moremi, im Chobe-Park, an den Pfannen und in der Kalahari vergibt nicht die Parkbehörde. Private Betreiber mit Büro in Maun führen sie. SKL Camps hat Khwai am North Gate, Savuti, Linyanti und Khumaga, Kwalate Safaris South Gate, Xakanaxa und Ihaha, die Xomae Group Third Bridge, die Inselplätze in Moremi und die Plätze in der Nxai Pan. In der Zentral-Kalahari teilen sich Bigfoot Tours und die Wildschutzbehörde DWNP die Plätze. Wer welchen Platz führt und wie du dort buchst, steht ausführlich bei den Camps in den Parks.
Ohne bestätigte Buchung kommst du zum Übernachten nicht durchs Tor. Für die Trockenzeit nennen die Quellen drei bis zwölf Monate Vorlauf. Platz und Parkgebühr zahlst du an zwei verschiedene Stellen, den Platz beim Betreiber, Eintritt und Fahrzeuggebühr beim DWNP.
Der Vermieter Tawana Self Drive nennt pro Person und Nacht USD 50 bei SKL, USD 38 bis 85 bei Xomae, BWP 500 bei Kwalate, BWP 350 bei Bigfoot und BWP 40 auf den DWNP-Plätzen der Zentral-Kalahari. Das sind Anbieterangaben ohne Datum, Steuern kommen dazu (Stand Oktober 2026). Die Parkgebühr liegt seit April 2022 bei BWP 270 pro Erwachsenem und Tag in Chobe und Moremi und bei BWP 190 in den übrigen Parks. Was eine ganze Route kostet, rechnet die Seite Kosten durch.
Die Ausstattung reicht von Waschhaus mit heißer Dusche bis zu gar nichts. SKL nennt für seine Camps Duschen, Toiletten und tägliche Müllabfuhr, Savuti hat 14 Stellplätze mit eigenem Wasserhahn, Khumaga und das South Camp der Nxai Pan je zehn. Im Deception Valley gibt es kein Wasser, nur Plumpsklo und Eimerdusche. Eingezäunt sind die Plätze in der Regel nicht.
Gemeinde-Camps: du zahlst an den Trust
Einige Plätze führen Gemeinden selbst, über einen Trust. Am Khwai, außerhalb des Moremi-Reservats, vergibt der Khwai Development Trust Plätze wie Magotho. Ein Zaun zum Park fehlt auch dort. Khwai ist damit die Wahl, wenn die Plätze am North Gate voll sind.
Auf Kubu Island betreut der Gaing-O Community Trust Campingplatz und Monument. Eintritt und Camping zahlst du dort an den Trust, Tawana nennt BWP 600 pro Person und Nacht, ohne Datum (Stand Oktober 2026). Frag beim Trust nach dem Preis für 2026. Am Eingang des Nata Bird Sanctuary liegt ein Campingplatz, den ebenfalls ein Trust der Dörfer führt. Das Geld bleibt bei den Menschen, die neben den Tieren leben.
Das Khama Rhino Sanctuary bei Serowe, seit 1989 ein Gemeindeprojekt, hat Chalets und Campingplätze und ein Restaurant. Für die erste Nacht nach der Ankunft in Gaborone liegt das Mokolodi Nature Reserve näher, rund 10 Kilometer südlich der Stadt, mit Chalets und Campingplatz.
Lodge am Rand: festes Bett, oft mit Stellplatz
Zwischen den Parks stehen Lodges an der Straße oder am Fluss, und einige davon nehmen auch Dachzelte auf. Bei Gweta liegt Planet Baobab von Natural Selection mit strohgedeckten Hütten und Stellplätzen, laut Betreiber mit normalem Pkw erreichbar. In Nata steht die Nata Lodge an der Hauptstraße. Am Westufer des Boteti, gegenüber dem Khumaga-Camp, liegt das Boteti River Camp von Bush Ways.
Im Panhandle am Okavango hat Drotsky's Cabins bei Shakawe Hütten und Stellplätze mit Wasser und Strom, die Schwesterlodge Xaro erreichst du nur mit dem Boot. Weiter südlich in Sepupa gibt es das Swamp Stop am Ufer. In Ghanzi steht das Kalahari Arms Hotel im Ort, die Tau Tona Lodge und das einfachere Thakadu Camp liegen rund sechs Kilometer außerhalb. Die Deception Valley Lodge trägt den Namen des Tals, liegt aber außerhalb des Reservats.
Diese Häuser buchst du direkt. Einige aus Nata, Ghanzi, Shakawe und Kasane stehen auch in der Liste weiter unten, mit einem Beispielpreis für eine bestimmte Nacht.
Lodge in der Konzession oder im Park: mit dem Flugzeug
Die Lodges im Okavango-Delta liegen in Konzessionen oder im Moremi-Reservat, und die meisten erreichst du nur mit dem Kleinflugzeug ab Maun oder Kasane. Wilderness betreibt dort unter anderem Mombo und Vumbura Plains, Belmond die Eagle Island Lodge. Kleiner sind Atzaró Okavango und Oddballs' Camp. In Savuti führen Belmond die Savute Elephant Lodge und Wilderness ein Camp am Kanal, im Nxai-Pan-Nationalpark hat Kwando 2009 das Nxai Pan Camp eröffnet.
Die Preise gelten pro Person und Nacht. Die Spanne reicht von USD 425 bis 530 im Oddballs' Camp (Stand 2024, für 2026 nicht veröffentlicht) über USD 740 bis 1.980 im Atzaró bis USD 3.285 bis 5.043 in Mombo, Tarife 2026, Stand Oktober 2026. In Mombo sind Mahlzeiten, Aktivitäten und Parkgebühren im Preis, beim Atzaró kommt eine Conservation Levy dazu. Gebucht wird beim Betreiber oder über einen Veranstalter, der auch die Buschflüge mit Mack Air oder Wilderness Air einplant. Wie so eine Reise abläuft, steht unter Lodge- und Fly-in-Safari.
Ins Delta kommst du auch ohne Lodge. Maun Mokoro Trips bietet zwei Nächte im Zelt mit Vollpension und Mokoro für USD 625 pro Person an, Abfahrt dienstags von Mai bis September (Tarif 2026/27, Stand Oktober 2026).
Hotel in der Stadt: Maun, Kasane, Gaborone
In Maun und Kasane übernachtest du vor dem ersten und nach dem letzten Buschflug, oder vor der Abholung des Mietwagens. Kasane hat viele Lodges. Die bekannteste ist die Chobe Safari Lodge, in der Elizabeth Taylor und Richard Burton 1975 ihre Flitterwochen verbrachten. Von den Anlegern dort fahren Boote auf den Fluss, und weil die Fahrt im Park verläuft, zahlst du die Parkgebühr dazu.
Gaborone ist vor allem Ankunftsort, über den Flughafen oder auf der Straße aus Südafrika. Francistown und Palapye sind Stopps an der A1. Tsabong ist der letzte Tankort vor Mabuasehube. Und in Gaborone rät das Auswärtige Amt, nach Einbruch der Dunkelheit nicht zu Fuß zu gehen.
Hotels und Lodges nach Regionen
Den Großteil der Liste stellen Gaborone und Kasane. Aus Maun, Nata, Ghanzi, Palapye, Shakawe, Francistown und Tsabong kommen je ein paar Häuser dazu. Jeder Preis gilt nur für die genannte Nacht.


















































































