Fünf Routen, jede Tag für Tag mit Kilometern, Fahrzeit und Nächten je Ort. Zwei beginnen und enden in Maun, eine in Windhoek. Eine fährt von Johannesburg bis Maun, und eine bleibt ganz auf Asphalt und endet in Kasane. Alle Zahlen stammen aus denselben Etappen, deshalb kannst du die Routen direkt nebeneinanderlegen.
| Route | Tage | km | davon Piste | längster Tag (km) | Tage ohne Ortswechsel |
|---|---|---|---|---|---|
| Moremi, Chobe und die Pfannen in 14 Tagen | 14 | 1.143 | 393 | 308 | 5 |
| Von Johannesburg bis Maun in 16 Tagen | 16 | 1.824 | 319 | 436 | 6 |
| Ab Windhoek: Kalahari, Delta und Chobe in 21 Tagen | 21 | 2.763 | 393 | 523 | 8 |
| Kalahari und Pfannen in 10 Tagen | 10 | 834 | 276 | 290 | 3 |
| Ohne Allrad von Maun nach Kasane in 10 Tagen | 10 | 616 | 0 | 308 | 5 |
Die Kilometer allein sagen in Botswana wenig. Auf tiefem Sand sind nach einem Reisebericht von 2026 mehr als 30 km/h nicht realistisch, und in den Parks gilt ohnehin Tempo 40. Deshalb braucht die Runde ab Maun für ihre 1.143 Kilometer 22 bis 33 Stunden reine Fahrzeit. Die Strecke ohne Allrad ist halb so lang und braucht nur ein Drittel der Zeit. Stand Oktober 2026.
Zwei Wochen: ab Maun oder ab Johannesburg
Die bekannteste Route beginnt in Maun. Von dort geht es durch Moremi, Khwai und Savuti nach Kasane und auf Asphalt über Nata und die Nxai Pan zurück, mit zwei Nächten in jedem Park. Das ist die Strecke für die erste Reise mit eigenem Allrad. Wer zum ersten Mal im Sand fährt, wählt sie in der Trockenzeit.
Ab Johannesburg dauert es zwei Tage länger. Die ersten Fahrtage laufen auf Asphalt über Gaborone, Palapye und Nata nach Norden, mit einem Ruhetag am Khama Rhino Sanctuary. Dann folgen Kasane, Savuti, Khwai und Moremi, Ende in Maun. Das ist eine Einwegmiete, und für die verlangt der Vermieter eine eigene Gebühr.
Drei Wochen ab Windhoek
Die längste Route nimmt einen Wagen aus Namibia. Es geht über die Trans-Kalahari-Straße nach Ghanzi und Maun und dann die große Runde durch die Parks. Zweimal 523 Kilometer an einem Tag, auf dem Hin- und auf dem Rückweg. Dafür entfallen die Depotgebühr für Maun und jede Einweggebühr, und an acht Tagen wechselst du den Ort nicht.
Zehn Tage: Kalahari oder ohne Allrad
Die Kalahari-Route ab Maun lässt Delta und Chobe aus. Es geht ins Deception Valley der Zentral-Kalahari, an den Boteti und zur Nxai Pan. In den Camps dort gibt es kein Wasser und kein Netz. Für Leute, die Botswana schon kennen oder die Stille suchen.
Die Route ohne Allrad bleibt auf der Teerstraße von Maun über Gweta und Nata nach Kasane. In die Parks fährst du dort nicht selbst, dafür buchst du Mokoro, Boot und Pirschfahrten bei Lodges und Veranstaltern. Sie endet in Kasane, zurück geht es per Flug oder in zwei Fahrtagen.
Wie viel Fahren am Tag gut geht
Plan so, dass du vor Torschluss im Camp bist. In den Parks musst du bis 18:30 Uhr im Winter und bis 19:00 Uhr im Sommer auf deinem Platz sein, nachts darfst du dort nicht fahren. Und auch außerhalb rät das Auswärtige Amt von Überlandfahrten nach Dunkelheit ab, weil Wild und unbeleuchtete Fahrzeuge auf der Straße stehen.
Zwischen Maun und Kasane gibt es auf der Parkroute keine Tankstelle. Fahr dort mit vollem Tank und Kanistern los. Auf der Strecke über Nata tankst du in Gweta, Nata, Pandamatenga und Kasane, wobei die Tankstelle in Gweta nicht immer Diesel hat.
Was 2026 anders ist
Viele Routenvorschläge im Netz schicken dich nach Third Bridge in Moremi. Das Camp blieb nach den Fluten 2026 geschlossen, auch nachdem Moremi im April eingeschränkt wieder öffnete, und eine Wiedereröffnung war bis Oktober 2026 nicht gemeldet. Unsere Routen nutzen deshalb Xakanaxa. Die Marsh Road nach Savuti hatte die Parkbehörde im Januar 2026 gesperrt, frag am Mababe Gate, welche Strecke offen ist.
Unser TippBuch zuerst die Campingplätze in den Parks, dann den Wagen, dann die Flüge. Savuti, Xakanaxa und Khwai haben nur zehn bis vierzehn Plätze und sind für die Trockenzeit oft Monate vorher vergeben. Wie das geht, steht bei den Camps.
Die fünf Routen
- Zwei WochenMoremi, Chobe und die Pfannen in 14 Tagen

Der Klassiker ab Maun: durch Moremi, Khwai und Savuti nach Kasane und auf Asphalt über die Pfannen zurück.
- Zwei WochenVon Johannesburg bis Maun in 16 Tagen

Von Südafrika auf Asphalt nach Norden, dann durch Chobe und Moremi bis Maun, eine Einwegmiete.
- Drei WochenAb Windhoek: Kalahari, Delta und Chobe in 21 Tagen

Die große Runde ab Windhoek: Kalahari-Straße, Moremi, Chobe und die Pfannen, ohne Depot- und Einweggebühr.
- Zehn TageKalahari und Pfannen in 10 Tagen

Die stille Route: Deception Valley in der Zentral-Kalahari, der Boteti und die Nxai Pan, ab und bis Maun.
- Zehn TageOhne Allrad von Maun nach Kasane in 10 Tagen

Asphalt statt Tiefsand: mit normalem Mietwagen von Maun nach Kasane, die Parks per Boot, Mokoro und geführter Pirschfahrt.
Jede Strecke der Routen hat eine eigene Seite mit Straßen, Belag, Fahrzeit und Tankstellen. Daraus kannst du auch eine eigene Route bauen: alle Etappen mit Fahrzeiten.
Häufige Fragen
Wie viele Tage braucht man für eine Rundreise mit dem Allrad durch Botswana?
Für die klassische Runde ab Maun durch Moremi, Khwai, Savuti, Kasane und zur Nxai Pan reichen 14 Tage mit zwei Nächten in jedem Park. In zehn Tagen schaffst du die Zentral-Kalahari und die Pfannen, mit Anreise ab Windhoek brauchst du drei Wochen.
Wie viele Kilometer schafft man in Botswanas Parks an einem Tag?
In den Parks fährst du auf Sand und höchstens 40 km/h, auf tiefem Sand oft nur um die 30. Für die 105 Kilometer von Khwai nach Savuti rechnen Quellen mit drei bis sechs Stunden, für 45 Kilometer von Xakanaxa nach Khwai mit zwei bis drei.
Muss eine Botswana-Rundreise in Maun beginnen?
Nein. Wer in Windhoek oder Johannesburg abholt, zahlt beim Vermieter Bushlore keine Depotgebühr, fährt aber lange Anreisetage. Eine Route, die in einer anderen Stadt endet als sie beginnt, ist eine Einwegmiete, die es nur auf Anfrage gibt.
Welche Route durch Botswana geht ohne Allrad?
Von Maun über Gweta und Nata nach Kasane fährst du 616 Kilometer auf Asphalt. In die Parks kommst du ohne Allrad nicht selbst, deshalb buchst du dort Mokoro-Touren, Bootsfahrten und Pirschfahrten bei Lodges und Veranstaltern.
