Diese Runde ist die bekannteste Selbstfahrer-Route Botswanas, nur in einer Fassung für 2026. Von Maun geht es über die Pisten von Moremi, Khwai und Savuti nach Kasane am Chobe, danach auf Asphalt über Nata zur Nxai Pan und zurück nach Maun. Zusammen sind es 1.143 Kilometer, 393 davon auf Sand und Schotter. Die Nächte folgen im Kern einem Plan von boundlessroads und dem Rat von Ostrich Trails, je zwei Nächte in Moremi und in Khwai einzuplanen.
- Gesamtstrecke, davon 393 auf Sand und Schotter
- 1.143 km
- längster Fahrtag, Kasane bis Nata auf Asphalt
- 308 km
- ohne Ortswechsel, je einer pro Park
- 5 Tage
- in den Parks, alle vorab zu buchen
- 4 Camps
Die Kilometer täuschen. Von Xakanaxa nach Khwai sind es nur 45 Kilometer, aber auf Sand mit Wasserdurchfahrten brauchst du zwei bis drei Stunden. Für die 105 Kilometer von Khwai nach Savuti rechnen Quellen mit drei bis sechs Stunden. Der längste Tag ist dagegen der leichteste: 308 Kilometer Asphalt von Kasane nach Nata. Zwischen Maun und Kasane gibt es auf dieser Strecke keine Tankstelle, du fährst mit vollem Tank und Kanistern los.
Die Route passt, wenn du zum ersten Mal selbst durch Botswana fährst, Tiefsand nicht scheust und in ungezäunten Camps schlafen willst. Du brauchst einen Allrad, denn in Parks und Reservaten schreibt die Botswana Tourism Organisation ihn vor. Wer noch nie im Sand gefahren ist, sollte die Strecke in der Trockenzeit fahren und sich bei der Übergabe in Maun zeigen lassen, wie Untersetzung und Luftablassen gehen.
Wann die Route geht
Fahr sie zwischen Mai und Oktober. Dann regnet es in Maun kaum, die Pisten sind trocken, und die Tiere ziehen ans Wasser. Im Juni und Juli fällt die Nacht in Maun im Mittel auf 6 Grad, im Oktober steigt der Tag auf 35. In der Regenzeit wird die Strecke zwischen Khwai, Savuti und dem Ghoha Gate schwierig, denn der schwarze Tonboden dort weicht nach Regen auf.
Im Delta kommt das Hochwasser in der Trockenzeit, am höchsten steht es von Juni bis August. Dann können Pisten am Rand von Moremi unter Wasser stehen, obwohl es seit Wochen nicht geregnet hat. 2026 kam das Wasser früher als sonst.
Moremi und Khwai, Tag 2 bis 5
Am zweiten Tag fährst du 40 Kilometer Asphalt bis Shorobe, danach Piste bis zum South Gate und weiter nach Xakanaxa, 134 Kilometer in vier bis fünf Stunden. Zwei Nächte in Xakanaxa geben dir einen ganzen Tag für Pirschfahrten am Rand des Deltas. Das Tor schließt im Winter um 18:30 Uhr, von Oktober bis März um 19:00 Uhr, und bis dahin musst du auf deinem Platz sein.
Am vierten Tag geht es am Deltarand entlang zum North Gate und nach Khwai. Bei Hochwasser kann diese Piste ohne Vorwarnung gesperrt sein, dann bleibt nur der Umweg über das South Gate. In Khwai grenzt die Community-Konzession ungezäunt an Moremi, und dort sind Nachtfahrten mit einem Mitarbeiter des Khwai Development Trust möglich.
Savuti und Kasane, Tag 6 bis 9
Hinter dem Mababe Gate teilt sich der Weg nach Savuti. Die Sand Ridge Road über den Magwikhwe-Sandrücken ist tiefer Sand mit Wellen, die Marsh Road am Savuti-Sumpf ist wildreicher, aber nach Regen unpassierbar. Frag am Mababe Gate, welche Route offen ist, das rät auch Ostrich Trails. In Savuti gibt es keine Tankstelle, nur einen kleinen Kiosk.
Von Savuti nach Kasane sind es 167 Kilometer: rund 75 Kilometer Sand bis Kachikau, dann Asphalt. In Kachikau kannst du die Reifen wieder aufpumpen lassen. Die zwei Nächte in Kasane reichen für eine Bootsfahrt auf dem Chobe oder einen Tag an den Victoriafällen, 94 Kilometer entfernt in Simbabwe. Für die Fälle raten Tracks4Africa und boundlessroads, das Auto stehen zu lassen und einen Shuttle oder eine Tour zu nehmen.
Über die Pfannen zurück, Tag 10 bis 14
Die A33 nach Nata ist Asphalt, aber auf ihr laufen Elefanten und fahren schwere Lastwagen zur Kazungula-Brücke. Plan so, dass du vor der Dämmerung ankommst. Tanken kannst du in Kasane, in Pandamatenga und in Nata.
Von Nata fährst du am elften Tag über Gweta zum Abzweig an der A3 und die letzten 37 Kilometer im Sand zum South Camp der Nxai Pan. Am Ruhetag fährst du zu den Baines' Baobabs. Vom Tor brauchst du gut eine Stunde. Auf die Kudiakam-Pfanne fährst du nur, wenn sie wirklich trocken ist. Am dreizehnten Tag geht es 177 Kilometer zurück nach Maun, über den Kontrollposten bei Makalamabedi.
Camps buchen: in dieser Reihenfolge
Vier Nächte im Park hängen an drei Betreibern mit Büro in Maun. Xakanaxa führt Kwalate Safaris, Khwai am North Gate und Savuti führt SKL Camps, das South Camp der Nxai Pan die Xomae Group. Für Kasane, Nata und die erste und letzte Nacht in Maun reichen Lodges oder Hotels, die gibt es auch kurzfristig.
Fang mit den knappsten Plätzen an. Xakanaxa hat nach Ostrich Trails zehn Stellplätze, Savuti vierzehn. Steht Savuti fest, legst du Khwai und Xakanaxa davor und das South Camp danach. Erst wenn alle vier Parknächte bestätigt sind, buchst du den Mietwagen. Für die Trockenzeit nennen die Quellen drei Monate bis zu neun bis zwölf Monate Vorlauf, Tracks4Africa riet 2022 zu einem Jahr.
Die Parkgebühr zahlst du getrennt an die Parkbehörde DWNP, am Gate oder vorab in Maun. Für Moremi und Chobe sind das P270 pro Erwachsenem und Tag, für die Nxai Pan P190, dazu eine Gebühr für das Auto (Stand Oktober 2026).
Mietwagen ab Maun
Die Route beginnt und endet in Maun, eine Einwegmiete brauchst du nicht. Bushlore und Britz haben dort ein Depot. Bushlore verlangt bei Abholung und Rückgabe in Maun eine Depotgebühr von R 8.300 in der Hochsaison und R 8.000 in der Nebensaison, bei mindestens acht Miettagen (Stand Oktober 2026).
Willst du die Pfannen weglassen und in Kasane enden, wird es eine Einwegmiete. Die Gebührentabelle von Bushlore für die Hochsaison 2027 zeigt für Maun nach Kasane rund 9.600, für Maun zurück nach Maun 8.800, die Währung steht dort nicht dabei. Frag den Betrag vor der Buchung an.
Was 2026 anders ist
Die Vorlagen der Route schicken dich nach Third Bridge. Das geht 2026 nicht. Moremi war ab März wegen der Flut gesperrt und öffnete am 13. April 2026 nur eingeschränkt. Third Bridge blieb geschlossen, eine Wiedereröffnung war bis Oktober 2026 nicht gemeldet, deshalb steht hier Xakanaxa.
Auch die Pisten um Xakanaxa waren noch im Mai 2026 nur ohne Regen befahrbar, die Verbindung von Khwai nach Xakanaxa galt im April als nicht passierbar. Im Januar 2026 hatte die Parkbehörde außerdem die Marsh Road nach Savuti gesperrt. Frag vor der Reise bei Kwalate und SKL in Maun nach dem Zustand der Pisten.
Unser TippTank in Maun voll und füll alle Kanister. Rohes Fleisch darfst du nach Tracks4Africa von Maun nach Moremi und Savuti mitnehmen, kauf aber nur so viel, dass bis Kasane nichts übrig bleibt: An den Veterinärzäunen Richtung Süden wird rohes Fleisch beschlagnahmt.
Tag für Tag
| Tag | Strecke | km | Übernachtung |
|---|---|---|---|
| 1 | Ankunft in Maun | Maun, 1 Nacht | |
| 2 | Maun bis Xakanaxa | 134 | Xakanaxa und Third Bridge, 2 Nächte |
| 4 | Xakanaxa bis Khwai | 45 | Khwai, 2 Nächte |
| 6 | Khwai bis Savuti | 105 | Savuti, 2 Nächte |
| 8 | Savuti bis Kasane | 167 | Kasane und Kazungula, 2 Nächte |
| 10 | Kasane bis Nata | 308 | Nata, 1 Nacht |
| 11 | Nata bis Gweta Gweta bis Nxai Pan | 207 | Nxai Pan (South Camp), 2 Nächte |
| 13 | Nxai Pan bis Maun | 177 | Maun, 1 Nacht |
| 14 Tage, 1.143 km, 22,5 bis 33 Stunden reine Fahrzeit | |||
Kilometer und Fahrzeiten Stand Oktober 2026, Fahrzeit ohne Pausen und Abstecher.
Moremi, Chobe und die Pfannen in 14 Tagen: häufige Fragen
Reichen 14 Tage für Moremi, Chobe und die Nxai Pan?
Vierzehn Tage reichen für eine Runde ab Maun über Xakanaxa, Khwai, Savuti, Kasane, Nata und die Nxai Pan. Die Strecke ist 1.143 Kilometer lang, an fünf Tagen wechselst du den Ort nicht, und in jedem Park bleibst du zwei Nächte.
Wie lange fährt man von Khwai nach Savuti?
Für die 105 Kilometer von Khwai nach Savuti rechnen Quellen mit drei bis sechs Stunden. Es geht über das Mababe Gate und dann entweder über die tiefsandige Sand Ridge Road oder die Marsh Road, die nach Regen gesperrt sein kann.
Kann man 2026 in Third Bridge übernachten?
Third Bridge in Moremi blieb nach den Fluten 2026 geschlossen, als der Park am 13. April 2026 eingeschränkt wieder öffnete. Eine Wiedereröffnung war bis Oktober 2026 nicht gemeldet, die Route nutzt deshalb das Camp Xakanaxa.
Gibt es zwischen Maun und Kasane eine Tankstelle?
Auf der Parkroute von Maun über Moremi, Khwai und Savuti nach Kasane gibt es keine Tankstelle. Du tankst in Maun voll und nimmst Kanister mit, die Botswana Tourism Organisation rät zu mindestens 100 Litern Treibstoff.
